Schon Goya und Velásquez sollen den Pachon Navarro erwähnt haben. Im 18. und 19. Jahrhundert erfreute er sich bei den Adligen höchster Beliebtheit. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde er immer seltener. Nach dem Spanischen Bürgerkrieg galt er fast als ausgestorben.
Es ist einigen Freunden der Rasse zu verdanken, dass sie heute wieder mit einem guten Bestand vertreten ist. Diese drei fuhren 1979 2000 km quer durch Spanien um die Reste zusammenzusuchen. Heute wird behauptet, dass Exemplare nach Deutschland, Frankreich und England verkauft wurden um die dortigen Brackenlinien aufzufrischen.
Vorstehhund. Als Brackenrasse ist der Pachon ein Vollblutjäger. Zum Suchen, Apportieren und Vorstehen geboren.
Das Fell ist kurz oder setterartig lang in den Farben lever/weiß oder orange/weiß. Der Kopf ist eher breit mit mittellangen, braunen Schlappohren.
Die Rasse wurde vor kurzem von der RSCE (Real Sociedad Canina Española) anerkannt.