|
Entstanden ist die Rasse Mitte des 19. Jahrhunderts in den Tosa-Bezirken des damaligen Japan. Er entstand durch das Einkreuzen europäischer Rassen wie Bernhardiner, Mastiff, Deutsche Dogge, Bloodhound, Pointer, Bulldogge, Bullterrier in einheimische Rassen wie den Akita Inu.
Er wurde ausschließlich zum Zwecke des Kampfes gezüchtet, jedoch waren es unblutige Kämpfe in Form von Ringkämpfen, die nach strengen Regeln abgehalten wurden. Es wurde keine Feigheit, kein Bellen, keine Unterwürfigkeit und kein Zurückweichen akzeptiert, ein Hund musste den anderen zu Boden werfen, damit war der Kampf beendet. Hunde, die oben genannte Merkmale oder Wesenszüge aufwiesen, durften nicht mehr kämpfen bzw. es gab nach den harten japanische Traditionen für das gesamte Kennel Zuchtverbot. Gekämpft wurde ausschließlich zwischen Rüden in zwei Gewichtsklassen. Mittelgroße Klasse: Schulterhöhe bis 62cm und Gewicht bis 42 Kilogramm; große Klasse: Schulterhöhe über 62cm und Gewicht mehr als 42 Kilogramm.
Der Tosa Inu glänzt durch Würde, Stärke und Eleganz in einem kraftvollen, muskulösen Körper, er ist mutig und zeigt sich niemals unterwürfig, sein Fellkleid ist kurz und in den Farben rot, schwarz, falb und anderen. Alle Farben sind mit weißem Abzeichen möglich, bevorzugt wird jedoch ein warmer, kräftiger Rotton mit oder ohne weiße Abzeichen.
Er zeigt sich freundlich aber zurückhaltend gegenüber Fremden, gegenüber anderen Hunden zeigt er Dominanz und Intoleranz. Der Hund ist für Anfänger ungeeignet, und der Besitzer sollte stets in der Lage sein, seinen Hund körperlich und geistig zu dominieren.
|